“Who rules the internet society?”, so lautet das Thema des diesjährigen future.talks, der diesmal mit Tim Berners-Lee (ja, der wo das WWW* erfunden hat) hochkarätig besetzt ist. future.talk weiter:
Mit den immer “smarteren” Geräten, die die Kommunikationsindustrie auf den Markt bringt, ist es um die Kontrolle des höchstpersönlichen Lebensbereiches geschehen. Moderne Menschen müssen davon ausgehen, dass jede einzelne Wendung im Leben für immer und ewig publik sein wird. Ohne Chance, diesen Umstand nochmals zu beseitigen. Die digitale Wende ist praktisch vollzogen. Aber das war erst der Anfang…
Also, wer ruled das Netz? Jene, die sich von Aussagen wie obiger nicht ins Bockshorn jagen lassen. Jene, die schon vor Jahren als “early adopters” gelernt haben, oder schon in jungen Jahren lernen werden, dass Höchstpersönliches halt nicht unbedingt in die Facebook-Status-Box (“What’s on your mind?”) gehört. Jene die smartere Geräte & -Software auch smart zu nutzen wissen. Jene die die “digitale Wende” (sic) nach ihren persönlichen (Privacy-)Präferenzen mitgestalten.
In diesem Sinne. Lets rule!
* Beachtlich: Berners-Lee hat dabei nicht nur HTML spezifiziert, sondern auch die Server- & Client (also Browser-)-Software dafür geschrieben. Hier ein Screenshot des “WorldWideWeb” getauften Browsers, auf einer NeXTSTEP-Maschine laufend:

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